LAC-Erfolge beim Innbachtallauf in Pichl bei Wels

Ali Mahmoud, Ali Musabi, Reswan Nasari und Mirzada Said Jaber starteten gecoacht von Franz Hinterreiter am 24. September für den LAC Nationalpark Molln beim 15. Innbachtallauf in Pichl bei Wels. Dabei konnten sich alle unsere Läufer in ihren Altersgruppen in den Top-5 platzieren.

Bei den Schülern U16 belegte Said Jaber den fünften Platz, Ali Musabi wurde Vierter und verpasste einen Stockerlplatz nur um 10 Sekunden. Wie bei den letzten Läufen konnte Reswan wieder aufs Podest laufen. Über 1700 m belegte er mit einer Zeit von 5:47 Minuten den zweiten Platz.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Ali Mahmoud, Jahrgang 2000, der im Hauptlauf über 8000 m an den Start ging. Er erreichte in der Kategorie U18 (1997 und jünger) mit einer Laufzeit von 33:14 Minuten (Kilometerschnitt 4:09) den ersten Platz.

Herzlichen Glückwunsch an die Läufer und Danke an Franz Hinterreiter für die Betreuung und die Fotos! 

Ergebnisse: HIER KLICKEN!

Ali Mahmoud und Reswan Nasari mit ihren Trophäen

Ali Mahmoud, Mirzada Said Jaber, Ali Musabi und Reswan Nasari beim Innbachtallauf

 

 

Die Retteneggers beim Wachau Marathon

Der Wachau Marathon am 18. September bot rund 6000 Teilnehmern, darunter Renate und Manfred Rettenegger vom LAC Nationalpark Molln, fast perfekte Laufbedingungen. Angenehme Temperaturen, trockenes Wetter und leichter Rückenwind machten den Landschaftslauf entlang von Donau, Weinbergen und Sehenswürdigkeiten wie der Ruine Dürnstein zum besonderen Erlebnis. Renate legte den 11-km-Lauf in 1:14:02 Stunden zurück, Manfred startete im Halbmarathon und schaffte die 21,1 km Strecke von Spitz nach Krems in Halbmarathon 1:45:10 Stunden.

www.wachaumarathon.com

Bernhard Hinterplattner in super Form: Starke 10-km-Zeit und siebter Platz bei Kalktrophy

Zwei Wochenenden, zwei starke Rennen: Bernhard Hinterplattner läuft in toller Form – und so soll’s die nächste Zeit auch weitergehen! Am 11. September hat er beim Ebreichsdorfer Stadtlauf über 10 Kilometer in 38:47 Minuten eine starke Zeit hingelegt. Damals schwitzte er noch bei Spätsommerhitze, holte in der M40 den vierten Platz und in der Gesamtwertung Rang 21 unter 137 Teilnehmern.

Eine Woche später herrschten am Samstag, 17. September bei der Kalktrophy in Molln kühle und regnerische Bedingungen. Im Tunnel-Berglauf über ca. 5,2 Kilometer mit 680 Metern Höhendifferenz holte er in 34:09 Minuten den siebten Platz in der Gesamtwertung (Rang 5 M40). Damit lag er nur gut vier Minuten hinter dem aktuellen Marathon-Staatsmeister Robert Gruber, der in 30:01 den Sieg holte.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die kommenden Läufe! Die nächsten Wochen stehen mit dem Gislauf und dem Halbmarathon in Salzburg für Bernhard Hinterplattner zwei weitere Rennen am Programm.
Bilder von der Kalk Trophy am Gaisberg

 

 

Der LAC in Südamerika

Das nennt man wohl einen fliegenden Wechsel. Kaum ist LAC-Mitglied Erwin Kübel von Sao Paulo in Brasilien, wo er mehrere Jahre beruflich tätig war, mit seiner Familie zurück nach Europa (in die Schweiz) gekommen, hat Peter Müller den Kontinent gewechselt. Er ist seit August in Paraquay, der Heimat seiner Frau. Im Trikot des LAC Nationalpark Molln hat “Pedro” in Asunción u.a. sogar schon einen Marathon in persönlicher Bestzeit geschafft!

Hier sein Bericht:

Liebe LAC Mitglieder und Freunde. Ich freue mich, euch aus meiner neuen Heimat Asunción, der Hauptstadt von Paraguay, berichten zu dürfen! Vor gut einem Monat habe ich meine Zelte in Österreich abgebrochen und meinen Lebensmittelpunkt in die Heimatstadt meiner Frau verlegt. Die Herausforderung, geographische Distanzen zu überbrücken oder hinter sich zu lassen, stellt sich nicht nur beim Laufen.

Natürlich habe ich einige Paar Laufschuhe und das LAC Dress eingepackt. Bereits vor meiner Abreise habe ich den Entschluss gefasst, beim Marathon Ende August und einigen anderen kürzeren Laufbewerben teilzunehmen. Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten beiden Bewerbe.

 

Maratón Internacional de Asunción (28.08.2016, 05:30 AM)

Foto: Morgenstimmung an der Costanera von Asunción

Start für die Volldistanz über 42,195 Kilometer war um halb sechs morgens. Obwohl in Paraguay um diese Jahreszeit der Winter endet und das Frühjahr beginnt, kann man doch mit Temperaturen bis um die 30 Grad rechnen. Da es frühmorgens deutlich kühler ist, ist ein early morning start unausweichlich. Kurz vor dem Startschuss begann es zu regnen, nur ein erfrischender Schauer, wie sich nach zehn Minuten herausstellen würde. Auch bei Halbzeit des Laufs schüttete es nochmal ein paar Minuten in Strömen. Perfekte Bedingungen also. Der Regen reinigte die Luft und kühlte den Körper.

Foto: Regenschauer beim Start

Von der Flusspromenade (Costanera) verlief die Strecke hinein ins Stadtzentrum, von wo aus zwei Runden á 16 Kilometer zu absolvieren waren. Obwohl der gesamte Streckenverlauf circa 400 Höhenmeter beinhaltete, und die der Asphalt nicht immer „brettleben“ war, konnte ich teilweise einen Pace von knapp unter 5 Minuten/Kilometer laufen. Trotz drei Minuten Zeitverlustes durch eine ungeplante Toilettenpause (Danke Petrobras-Tankstelle!) kam ich überraschend frisch ins Ziel und konnte meine persönliche Bestzeit vom Linz-Marathon 2014 um einige Minuten unterbieten. Mit der offiziellen Endzeit von 03:39:59 (Ø 5‘09“) erreichte ich den 46. Gesamtrang von 286 TeilnehmerInnen, den 40. Rang von 206 Männern und den 5. Rang von 23 Teilnehmern in meiner Klasse (M30-34). Auch die Durchlaufzeit bei der ½-Marathon-Distanz von 01:45:35 hat mich außerordentlich gefreut.

Die tolle Veranstaltung und das freudige Ergebnis wurden durch ein ausgiebiges Frühstück im Stadtzentrum mit meinen BegleiterInnen abgerundet. ¡Gracias a mi amor Gisele, a Didi, Bencho y María para acompañarme, y a los organizadores del evento!

 

Corrida ABC Color 10K (11.09.2015, 08:00)

Foto: Start an der Costanera

Unter dem Motto “Vamos todos en familia” organisierte die Tageszeitung ABC Color bereits zum fünften Mal ein 5K/10K Rennen. Nach einer Woche Regenerationszeit vom Marathon begann ich wieder locker zu Laufen. Ich würde mich für den Rest des Jahres und den beginnenden Sommer, vor allem aufgrund der anstehenden großen Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit, auf kürzere Bewerbe (10 und 5 Kilometer) konzentrieren und Distanzen über 21 Kilometer auf Eis legen. Es ist Zeit, wieder etwas spritziger zu werden.

Anders als beim Maratón Internacional de Asunción Ende August hatten wir bereits um 08:00 Früh gefühlte zwanzig Grad. Es würde heiß werden. Die ersten flachen fünf Kilometer entlang der Uferstraße der Costanera luden zum Tempomachen ein, aber nach schnellen 3 Kilometern drosselte ich die Geschwindigkeit etwas. Obwohl ein leichter Wind zugegen war, behielten Sonne und Hitze die Oberhand. Etwas schattiger wurde es in der zweiten Hälfte, hinein Richtung Stadtzentrum, leider auch hügeliger und beschwerlicher (44hm+ zwischen KM 6 und 7). Trotzdem erreichte ich eine persönliche Bestzeit von 00:44:06 und freute mich über den 55. Gesamtrang von 919 TeilnehmerInnen, den 51. Rang von 644 Männern und den 10. Rang von 113 Teilnehmern in meiner Klasse (M30-34).

Abschließen wünsche ich euch alles Gute und viel Glück für eure kommenden sportlichen Vorhaben und sende beste Grüße aus Asunción. Pedro

 

 

Vereinsausflug zum Stainzer Schilcherstraßenlauf

Erneut ging es am ersten Septemberwochenende zum Schilcherstraßenlauf nach Stainz. Bei sehr schönem, warmem Wetter führten die verschiedenen Lauf- und Walkingbewerbe durch die malerische Landschaft der Südsteiermark. Sportlich sorgte Sepp Schwarzer für das Glanzlicht des LAC Nationalpark Molln. Er holte im Halbmarathon in der Klasse M70 in 1:57:25 Stunden den Sieg!

Tags darauf stand ein Besuch mit Führung in der Ölmühle Herbersdorf am Programm.

Allen herzlichen Glückwunsch!

Mollner Ergebnisse Schilcherlauf Stainz 2016

Halbmarathon
Sepp Schwarzer 1:57:25 (1. M70)
Wolfgang Russegger 2:16:14

Viertelmarathon (10,5 km)
Wilfried Pernold 59:05 Minuten

15,75 km
Bernhard Schwarzer 1:28:57 Std.

Jugendlauf 5,25 km
Nina Schwarzer 32:00 Minuten (13. Platz W13)

Nordic Walking 10,5 km
Petra Schwarzer 1:28:51
Karl Thaler 1:37:04 Std.
Rudolf Eder 1:37:04 Std.

 

Christoph Girkinger erfolgreich über die Halbirondistanz in Podersdorf

Christoph Girkinger hat am 3. September beim Triathlon in Podersdorf die Halbironmandistanz geschafft. Nach 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und einem Halbmarathon erreichte er unter 530 Startern den 79. Platz. Herzlichen Glückwunsch! Hier sein Bericht:

Zum Triathlon-Jahresausklang ging es nach längerer Zeit wieder einmal nach Podersdorf/Burgenland. Wir erwischten ein tolles letztes heißes Sommerwochenende, bei dem wir auch mit überraschend sehr guten sportlichen Leistungen glänzen konnten.

Samstag um 7:00 startete ich über die Halbironmandistanz, heißt 1,9 km schwimmen, 90 km Rad fahren und einen Halbmarathon laufen. Das Wetter war nahezu perfekt, windstill, warme Temperaturen, die gegen Mittag auch wieder gegen 30 Grad gingen, viel Publikum und tolle Stimmung, Herz was willst du mehr. Den letzten Bewerb einfach noch mal in pannonischer Landschaft genießen ohne große Erwartungen. Schwimmen im Neusiedlersee bedeutet: keine Panik, weil man fast überall stehen kann, dann doch wieder Panik, weil man rein gar nichts im trüben Wasser sieht. Aus dem Nichts zieht dir ein anderer Athlet plötzlich eines über die Rübe, unabsichtlich natürlich. Aufgrund dessen schwamm ich weit am Rand um halbwegs ungestört meinen Rhythmus schwimmen zu können. Mit 32min keine schnelle Zeit, aber ich war fürs erste zufrieden.

Am Rad gings dann ordentlich zur Sache. Nachdem ich an 61. Stelle aus dem Wasser kam, überholte mich 2 Runden lang (von 3) ein Gruppenexpress nach dem anderen, Windschattenverbot beim Radeln wurde leider nicht wirklich sanktioniert. Aber mir dann letztlich egal, ich wollte ein faires Rennen für mich und so kam ich nach guten 2:27h als 174. wieder zur Wechselzone.

Die Beine fühlten sich noch gut an, ich ging die ersten 5 km trotzdem sehr locker zur Sache, um zu sehen, was heute noch so möglich sein könnte. So lange bin ich seit dem Socialman nicht mehr gelaufen, da galt es erst mal Bescheidenheit walten zu lassen. Aber ich fühlte mich nach wie vor gut, keinerlei Magenprobleme dazu, und so konnte ich mein Tempo von Länge zu Länge immer weiter steigern. Ich überholte einen Athlet nach dem anderen und als ich sah, dass sich eine Zeit noch unter 1:35h ausgehen könnte, gab ich die letzten 3km wirklich noch mal Gas, und siehe da: 1:34 Stunden beim Halbmarathon geschafft, Endzeit: für mich sehr gute 4:38h, die ich mir vor dem Rennen nicht zu erträumen wagte! Platz 79. Gesamt bei 530 Startern, Platz 15 in meiner Klasse M35-39.

Seit ich das erste mal 2004 dort über meine erste Langdistanz gestartet bin hat sich in Podersdorf wirklich einiges Neues getan – großteils sehr positiv – es ist dort wirklich für jeden etwas dabei, von der Sprint- bis zur Langdistanz über 2 Tage eine rundum gelungene Veranstaltung!

Einfach: Hard, Fast, Legendary!

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