Ein neues, bleibendes Buch: „Molln – Nationalparkgemeinde im Steyrtal“

Das Atrium im Mollner Nationalparkzentrum war auf allen Sitz- und Stehplätzen gefüllt, als vergangenen Freitag, 17. Oktober 2014 das neue Heimatbuch präsentiert wurde: „Molln – Nationalparkgemeinde im Steyrtal“ baut auf 639 Seiten mit über 1000 Bildern und in Beiträgen von 100 Autoren ein grandioses Panorama auf. Es ist nicht nur im Wortsinn vielseitig und gewichtig. Der Text-Bild-Band bietet optisch höchste Qualität, genauso wie Unterhaltungswert und Tiefgang im Inhalt. Es lädt zum Blättern, Lesen, Staunen ein. Die Geschichten liefern Lesestoff wohl für Jahre, die Haltbarkeit vieler Beiträge reicht weit darüber hinaus. Es ist ein Meilenstein geworden, etwas in vieler Hinsicht Bleibendes – spannende Beiträge widmen sich auch dem Sport.

 

Text-Bild-Band als Liebeserklärung

 

DDr. Willi Girkinger, der das Projekt im Herausgeberbeirat führend gestaltet hat und auch Obmann des LAC Nationalpark Molln ist, sagt dazu: „Es ist ein Heimatbuch der anderen Art, ein Gemeinschaftswerk von Mollnerinnen und Mollnern und Menschen mit Molln-Bezug.“ Nicht die Chronologie im Stil eines Heimatforschers und eine Auflistung von Fakten stehen im Vordergrund: „Es ist erzählerische Darstellung wichtiger Lebensbereiche unseres Heimatortes. Dieser lebendige Bild- und Textband kann sehr zur Erinnerungskultur beitragen, auch zur Identitätsfindung und Identitätsstiftung seiner Menschen in der globalisierten Welt. Das neue Mollner Heimatbuch soll letztlich auch so etwas wie eine Liebeserklärung an unseren Heimatort und seine Menschen sein.“

 

Lokaler Mikrokosmos in sieben Abschnitten

 

Inhaltlich ist das Buch in sieben Abschnitte gegliedert: „Landschaft und Natur“ – „Molln im Wandel der Zeit“ – „Mollner, Mollnerinnen und Mollnerisch“ – „Brauchtum, Feste und Geselligkeit“ – „Kunst und Kultur“ – „Sportliches Molln“ – „Ansichten von Molln“. Die Geschichte der Nationalpark-Werdung, die Wirtschaftsentwicklung, Portraits von Mollner Originalen und herausragenden Persönlichkeiten wie die Schriftstellerin Marlen Haushofer, die aus Molln hervorgegangen sind, Lustiges, Essayistisches, Kritisches – das Buch beleuchtet zentrale Themen und Ereignisse und beinhaltet „Perlen“ in Text und Bild. Zeitlich gesehen widmet es sich der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg. Die kreative und organisatorische Leistung, dieses Buch über den „lokalen Mikrokosmos“ zu konzipieren, zu gestalten, ihm einen roten Faden und einen Rahmen zu geben, die verschiedensten Autoren zu finden und zu gewinnen und diese Ideen sieben Jahre lang durch die Mühen der Ebene zu tragen und in die Praxis umzusetzen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Willi Girkinger war der Kopf hinter diesem großartigen Produkt, gemeinsam mit Herbert Hafner, der die grafische Gestaltung ausführte, und Bernhard Werner von der Gemeinde Molln. Ihnen gebührt größter Dank und größte Anerkennung.

 

Sportliches Molln

Für alle Sport-Interessierten bietet das Buch hochinteressante Geschichten: über die Entwicklung der Vereine und des Sportlebens, über herausragende Persönlichkeiten wie den Ski-Weltcupsieger und Olympia-Vierten Franz Gruber, Jahrhundert-Sportlerin Annemarie Moser-Pröll, die oft in Molln zu Gast war, Sprint- und Weitsprung Staatsmeister Franz Lechner oder den Sport-Fanatiker und Ermöglicher „Hasi Wig“. Das Geschehen im Laufsport und in der Leichtathletik wird ebenfalls in vielen Facetten in Text und Bild geschildert. Dazu werden einige der schönsten Lauf-, Rad- und Bergtouren beschrieben. Der LAC Nationalpark Molln ist nicht nur im Abschnitt „Sport“ präsent. Neben Willi Girkinger, der zentrale Texte des Bandes selbst geschrieben hat, waren mehrere LAC-Mitglieder aktiv und haben Beiträge für das Buch erstellt.

 

Video-Trailer zum Buch, inkl. Erinnerungen von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer



Das Buch ist im Gemeindeamt zum Preis von € 35,00 erhältlich. Zusätzlich gibt es eine DVD oder Blu-ray Disc mit dem Videotrailer zum Molln-Buch, das Buch als PDF, einen Film der Veranstaltung „Naturklang in der Breitenau“ aus dem Jahr 2001 und das Breitenau-Buch im PDF. Preis: € 15,00

 

   

 

 

LAC umrundet bei Prachtwetter den Wolfgangsee: Klassensiege für Sepp Schwarzer und Magdalena Strutzenberger

Wolfgangseelauf | Horst v. BohlenEinen wahren Herbsttraum beim Lauf um den Wolfgangsee erlebte ein Rekordteilnehmerfeld, darunter auch mehrere Läufer des LAC Nationalpark Molln. Zum 43. Mal fand der Laufklassiker mit Start und Ziel in St. Wolfgang statt. 27 Kilometer waren zu bewältigen, dazu der Anstieg über 295 Höhenmeter auf den Falkenstein, der Abstieg natürlich auch. Über 4000 Teilnehmer hatten sich für einen der Bewerbe gemeldet. Neben der See-Umrundung fanden der 10km Uferlauf der 5,2km Panoramalauf, Kinderläufe und ein Marathon über 42,2 Kilometer mit Start in Bad Ischl statt. Fast war es schon zu warm, aber strahlender Sonnenschein sorgte für prächtige Stimmung den ganzen Tag über.

 

Drei LAC-Läufer nahmen die klassische 27 km Runde in Angriff. Andreas Maier in 2:14:11 Stunden, Franz Maier in 2:26:12 Stunden und Sepp Schwarzer in 2:30:34 Stunden waren hochzufrieden mit ihren Rennen. Sepp zeigte wieder eine Glanzleistung und holte den Sieg in der M70! Mitgereist war auch Hubert Braunreiter aus Klaus, der in 2:51:59 Stunden den dritten Platz in der M70 erreichte.

 

Die 10 km von Gschwendt nach St. Wolfgang lief Ulli Platzer in 50:11 Minuten. Damit kam sie auf den 6. Platz in der W50. Bereits am Samstag fanden in Strobl die Kinderläufe statt. In einem 3-Runden-Rennnen über 1200 Meter setzte sich Magdalena Strutzenberger in 4:43 Minuten in Szene und siegte bei den Mädchen U14.

 

An der Spitze gab es mit den beiden Kenianischen Athleten Robert Kirui (1:30:10) und Priscah Bartenge (1:47:36) neue Siegergesichter. Halbmarathon-Staatsmeister Valentin Pfeil aus Steyr erreichte als bester Österreicher in starken 1:33:47 Stunden den sechsten Platz. Schnellste Frau in Rot-Weiß-Rot war Monika Winkler (Freistadt) ebenfalls als Sechste in 2:05:07 Stunden.

 

LAC-Ergebnisse

 

27 km „Rund um den Wolfgangsee“

Andreas Maier 2:14:11 Stunden

Franz Maier 2:26:12

Sepp Schwarzer 2:30:34 (1. M70)

10 km Uferlauf

Ulli Platzer 50:11 Minuten (6. W50)

Kinderlauf U14 (1200 m)

1. Magdalena Strutzenberger 4:43 Minuten

 

 

Bilder: Wolfgangseelauf | Horst v. Bohlen (1), Maria Linortner (1), LAC (1)

 

 

 

 

 

Sensen-Maultrommel-Erlebnislauf von Micheldorf nach Molln

Viele LAC-Läufer nahmen „vor der Haustür“ am Sensen-Maultrommel-Erlebnislauf teil. Von Micheldorf nach Molln gab es am 5. Oktober einen stimmungsvollen Straßen- bzw. Radweglauf über ca. 21,1 Kilometer oder die Hälfte davon. Insgesamt 136 Teilnehmer waren unterwegs. Hier die Ergebnisse des LAC.

 

Halbmarathon (21km)

Michael Lattner 1:25:11 (2. M30)

Herbert Lugmayr 1:28:52

Franz Maier 1:33:56

Sepp Schwarzer 1:44:53 (1. M70)

Carolina Hasenleithner 2:19:03 (3. W20)

Evelyn Schilcher 2:24:00 (2. W30)

Andreas Schilcher 2:24:01

 

Viertelmarathon (10,5km)

Harald Kogseder 46:20 (1. M40)

Nicole Kaspar 54:35 (Gesamtsiegerin)

 

Staffel

Wilfried Pernold mit seinen Söhnen Janis, Moritz und Felix in 1:53:27 Stunden

 

Nordic Walking (10,5km)

Lydia Pernold 1:32:51

 

 

Romana Höltschl beim Nachwuchsländerkampf für OÖ!

Am 5. Oktober fand im Bundessport- und Freizeitzentrum Südstadt der traditionelle Nachwuchsländerkampf statt. U18- und U16-Auswahlteams aus Niederbayern (GER), Südböhmen (CZE), Vysocina (CZE), Oberösterreich und Niederösterreich traten dabei gegeneinander an. Für Oberösterreich war dabei Romana Höltschl in der Auswahl! Sie schlug sich hervorragend und erreichte über 1500 Meter den vierten Platz in persönlicher Bestzeit von 5:15,69 Minuten!

ÖLV-Bericht zum Länderkampf: HIER KLICKEN!

 

Drei flotte 800er von Magdalena Strutzenberger

Magdalena Strutzenberger startete bei 800m-Rennen auf der Bahn. Am 23. September siegte sie beim Abschlussmeeting des ATSV Linz in der U14 in 2:51,70 Minuten. Ein paar Tage darauf, am 27. September, war sie beim Schüler Abschlussmeeting am Union Sportkompetenzzentrum in Linz am Start. Diesmal noch schneller. In 2:48,72 Minuten legte sie die zwei Stadionrunden zurück. Danach ging es zum Salzach Uferlauf am 28. September, wo erneut die 800m am Programm standen. Dort holte sie in 2:53,94 Minuten den zweiten Platz. Nur ihre Salzburger Lauf-Freundin Helena Dutka war voran.

 

Sepp ist auch in Altötting top!

Sepp Schwarzer holte beim Halbmarathon Altötting am 20. September in 1:47:21 Stunden den zweiten Platz in der M70.

 

 

Gold für Romana, Bronze für Magdalena beim Wickie-Kinderlaufcup

Beim Wickie Kinderlaufcup im Ennstal haben sich Romana Höltschl und Magdalena Strutzenberger wieder hervorragend geschlagen. Beim Abschlussrennen am 21. September in Weyer durften beide gleich zweimal aufs Podium, in der Tages- und in der Gesamtwertung.

 

Romana war mit drei Starts und drei Siegen in der Klasse Schülerinnen 2 überlegen voran und holte klarerweise den Gesamtsieg. Magdalena erkämpfte zwei dritte und zwei zweite Plätze. Damit kam sie in der Cupwertung auf den dritten Rang (Schülerinnen 1).

 

Eine Woche danach startete Romana beim Glasenbachklammlauf in der Jugendklasse. Auf der Strecke über 4,2 Kilometer mit 180 Höhenmetern holte sie in 21:42 Minuten den Sieg.

 

Herzlichen Glückwunsch den beiden Steinbacherinnen!

 

Rückblick auf den Triathlon-Sommer von Christoph Girkinger

Einer der aktivsten Athleten des LAC Nationalpark Molln, Christoph Girkinger, hat an mehreren Triathlons teilgenommen. Der verregnete und kalte Sommer hat es nicht gerade leicht gemacht. Hier seine Berichte:

 

Gmundner Sprint Triathlon (17.8.): Sehr kalt, sehr durchwachsen

Kurzresümee: sehr durchwachsen! Der See war saukalt mit 16 Grad und sehr starkem Wellengang – es folgte mein schlechtestes Schwimmen seit meinem ersten Triathlonbewerb 2002 überhaupt. Gleich zu Beginn hatte ich aufgrund der Kälte starke Atemprobleme. Ich musste öfter stehen bleiben, zwischendurch Brustschwimmen und dachte schon ans Aufhören. Letztlich habe ich mich aber doch durchgebissen. So kämpfte ich mich noch zu einem 48. Gesamtrang bei rund 300 Einzelstartern. Splits über 750 m Schwimmen / 20 km Rad / 5 km Laufen: 14:58min/30:05min/18:57min: Gesamt 1:07:16 Stunden

 

Faaker See Triathlon (25.8.): Ein nahezu perfektes Rennen

Wesentlich besser – eigentlich perfekt – lief es eine Woche später beim Faaker See Triathlon in Kärnten. 1,5 km Schwimmen, eine wellige 38km Radstrecke und 9,7 Kilometer zum Teil im Gelände waren zu bewältigen. Meine Splits: 24:32 min Schwimmen / 1:04 Stunden Rad / 37:52 min Laufen – gesamt 91. Rang bei 600 Einzelstartern, Rang 34 in der „Elite 2“. Es war ein nahezu perfektes Rennen – u.a. in einem schönen und noch warmen See, wo ich den „Flow“ so richtig genießen konnte! Viele internationale Starter aus Italien und Deutschland gaben dem ganzen noch einen gewissen Urlaubsflair!

 

Attersee Triathlon (14.9.): Der Gedanke an eine heiße Dusche …

Zum Abschluss nahm ich am 14.9. beim Attersee Triathlon über 500m Schwimmen / 50 km Rad / 5 km laufen auf welliger Strecke Teil. Die Zeiten: 11:43 min Schwimmen / 1:16 Stunden Rad / 22:10 min laufen, gesamt 1:56 Stunden, Rang 21 gesamt bei 140 Startern, 8. rang Elite2.

Bis zum Laufen gab es Dauerregen und sehr kalte Temperaturen. Beim Schwimmen herrschte „prächtiger“ Wellengang, der das Orientieren sehr erschwerte. Vom Rad stieg ich als „Eislutscher“ und beim Laufen trieb mich nur noch der Gedanke an eine heiße Dusche noch schneller als so manche andere ins Ziel!

 

Zufriedene Bilanz
Rückblickend bin ich sehr zufrieden mit meinen Leistungen, obwohl ich eher planlos in die ganze Saison startete. Neue Startorte, neue Rennformate, kein wirklich total verhauter Bewerb – mal sehen was kommendes Jahr wieder so kommt… Triathlon als „Lifestyle-Sport“ boomt auf alle Fälle ganz gewaltig (mit allen Vor- und Nachteilen!). Die Leistungsdichte auch im „Hobby-Segment“ wird von Jahr zu Jahr stärker – wer da vorne im Altersklassenbereich mit dabei sein will, muss mittlerweile schon „semi-professionell“ trainieren…